Der Gedenkstein für die ermordeten Karlsruher Jüdinnen und Juden

Gedenkstein
Der Gedenkstein für die ermordeten Karlsruher Jüdinnen und Juden

Im Januar 2001 wurde anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Jüdischen Friedhof der symbolische Grabstein mit den damlas bekannten 986 Namen der in der Zeit des Nationalsozialismus ermordeten und zu Tode gekommenen Karlsruher Jüdinnen und Juden enthüllt. Er ist Ausdruck der Hoffnung, die Vertriebenen und Toten, die meist keine eigene Grabstätte haben, zumindest symbolisch heimzuholen und einen Ort des Erinnerns in unserer Stadt zu haben.

 

Der Grabstein trägt die deutsche Inschrift: "Den von den Nationalsozialisten ermordeten Karlsruher Juden zum Gedenken". Die hebräische Inschrift lautet übersetzt: "Gedenket aller Seelen von Juden der heiligen Gemeinde der Stadt Karlsruhe, die in der Schoa ermordet wurden", darunter die Formel: "Seine Seele möge eingebunden sein im Bunde des ewigen Lebens".

 

Der Grabstein ist in Verbindung mit diesem Gedenkbuch Teil der Erinnerungskultur der Stadt Karlsruhe.