Marum, Dr. h.c. Ludwig

Nachname: Marum
Vorname: Ludwig
Geburtsdatum: 5. November 1882
Geburtsort: Frankenthal/Pfalz (Deutschland)
Familienstand: verheiratet
Eltern: Karl (1850-1889) und Helene (1858-1924), geb. Mayer, M.
Familie: Ehemann von Johanna M.;
Vater von Eva Brigitte, Elisabeth und Hans Karl;
Adresse:
Wendtstr. 3
Beruf:
Rechtsanwalt zugelassen beim Landgericht
Politiker SPD. Stadtverordneter 1911-1922. Mitglied des Badischen Landtags 1914-1928, Staatsrat 1919-1929. Bad. Justizminister 1918-1919. Mitglied des Reichstags 1928-1933
Deportation:
anschließend nach Kislau (Deutschland)
Sterbeort:
Kislau (Deutschland) erdrosselt
Sterbedatum:
29. März 1934

Biographie

Zu Ludwig Marum gibt es zahlreiche biographische und wissenschaftliche Arbeiten sowie Beiträge in gedruckten und online-Enzyklopädien.
Auswahl:

online: wikipedia

Joachim W. Storck: Marum, Ludwig. in: Badische Biographien, Neue Folge, Band IV, 1996.

Frithjof Kessel: Zur Entwicklung des Gedenkens an Ludwig Marum. in: Harald Denecken: ...ihr dürft ihn nie vergessen! Der Ludwig-Marum-Preis 1988–1999, Karlsruhe, S. 36–51.

Monika Pohl: Ludwig Marum. Ein Sozialdemokrat jüdischer Herkunft und sein Aufstieg in der badischen Arbeiterbewegung 1882–1919. (Forschungen und Quellen zur Stadtgeschichte Band 8, Schriftenreihe des Stadtarchivs Karlsruhe), Karlsruhe 2003.

Detlev Fischer: Ludwig Marum (1882-1934). in: Karlsruher Rechtshistorische Blätter, Schriftenreihe des Rechtshistorischen Museums, Heft 10, Rechtshistorische Rundgänge durch Karlsruhe - Residenz des Rechts, Karlsruhe 2005.

Clemens Rehm (Hg.): Warum Marum – Mensch. Politiker. Opfer. Ausstellungskatalog, Karlsruhe 2006.

Ulrich Wiedmann: Der Kislau-Prozess – Ludwig Marum und seine Henker. Neckarsteinach 2007.

Stadtarchive Karlsruhe und Mannheim (Hrsg.): Ludwig Marum, Briefe aus dem Konzentrationslager Kislau. 1984 (darin verschiedene Zeitdokumente, auch eine Biographie von Joachim W. Storck).

Ludwig Marum. Das letzte Jahr in Briefen (7. März 1933-14. Mai 1933), hrsg. von den Stadtarchiven Karlsruhe und Mannheim. Für die Neuausgabe ausgewählt und bearbeitet von Andrée Fischer-Marum, Karlsruhe 2016